Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: Februar 2026 | K&W Consulting GmbH
§ 1 Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen der K&W Consulting GmbH, Hennebergstr. 14, 95364 Ludwigschorgast (nachfolgend „Anbieter") und dem jeweiligen Kunden (nachfolgend „Auftraggeber") über die Nutzung von Softwareprodukten und damit zusammenhängenden Dienstleistungen. Abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nur anerkannt, wenn der Anbieter diesen ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.
§ 2 Vertragsgegenstand
Der Anbieter stellt dem Auftraggeber auf Basis eines Software-as-a-Service-Modells (SaaS) folgende Softwareprodukte zur Verfügung:
- Automatisierte Buchhaltungslösung
- Versandplattform für E-Commerce und Logistik
- Event-Kalender mit Microsoft 365-Integration
Der genaue Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot bzw. dem individuellen Vertrag.
§ 3 Vertragsschluss
Angebote des Anbieters sind freibleibend und unverbindlich. Ein Vertrag kommt erst durch schriftliche Auftragsbestätigung des Anbieters oder durch tatsächliche Leistungserbringung zustande. Bestellungen können per E-Mail oder über das Kontaktformular auf der Website aufgegeben werden.
§ 4 Nutzungsrechte
Der Anbieter räumt dem Auftraggeber für die Vertragslaufzeit ein nicht ausschließliches, nicht übertragbares Recht zur Nutzung der Software ein. Der Auftraggeber ist nicht berechtigt, die Software zu vervielfältigen, zu verändern, zu verbreiten, zu vermieten, zu verleasen, zu verleihen oder Unterlizenzen einzuräumen, sofern nicht ausdrücklich schriftlich vereinbart.
§ 5 Verfügbarkeit und Support
Der Anbieter bemüht sich, eine Systemverfügbarkeit von mindestens 99 % im Jahresdurchschnitt bereitzustellen, ausgenommen geplante Wartungszeiten. Wartungsarbeiten werden, soweit möglich, außerhalb der regulären Geschäftszeiten (Mo–Fr, 9–18 Uhr MEZ) durchgeführt und vorab angekündigt. Support wird per E-Mail an kontakt@ka-und-we.de angeboten.
§ 6 Vergütung und Zahlungsbedingungen
Die Vergütung richtet sich nach dem gemäß Angebot oder Vertrag vereinbarten Preis zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug fällig. Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, Verzugszinsen in Höhe von 9 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz gemäß § 288 BGB zu verlangen.
§ 7 Vertragslaufzeit und Kündigung
Verträge laufen für die im Angebot vereinbarte Mindestlaufzeit und verlängern sich automatisch um jeweils einen weiteren Monat, sofern nicht mit einer Frist von 30 Tagen zum Ende der Laufzeit schriftlich gekündigt wird. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
§ 8 Pflichten des Auftraggebers
Der Auftraggeber verpflichtet sich:
- Zugangsdaten vertraulich zu behandeln und vor unbefugtem Zugriff zu schützen.
- Die Software nicht für rechtswidrige Zwecke einzusetzen.
- Den Anbieter unverzüglich über Sicherheitsprobleme oder Missbrauch zu informieren.
- Erforderliche Mitwirkungsleistungen (z. B. API-Zugänge, Daten) rechtzeitig bereitzustellen.
§ 9 Datenschutz und Auftragsverarbeitung
Soweit der Auftraggeber personenbezogene Daten im Rahmen der Softwarenutzung verarbeitet und der Anbieter dabei als Auftragsverarbeiter tätig ist, ist ein Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) gemäß Art. 28 DSGVO abzuschließen. Der Anbieter stellt hierfür ein standardisiertes AVV-Formular zur Verfügung. Weitere Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
§ 10 Haftung und Gewährleistung
Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen. Im Übrigen ist die Haftung des Anbieters auf typisch vorhersehbare Schäden begrenzt und auf den Betrag gedeckelt, den der Auftraggeber in den letzten 12 Monaten vor Schadenseintritt an den Anbieter gezahlt hat. Eine Haftung für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn oder Datenverlust ist – soweit gesetzlich zulässig – ausgeschlossen.
§ 11 Geheimhaltung
Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Geschäftsbeziehung erlangten vertraulichen Informationen der jeweils anderen Partei – insbesondere technische und kaufmännische Geschäftsgeheimnisse – vertraulich zu behandeln und weder an Dritte weiterzugeben noch für eigene Zwecke zu nutzen. Diese Verpflichtung gilt auch nach Beendigung des Vertrages fort.
§ 12 Änderungen der AGB
Der Anbieter behält sich vor, diese AGB mit einer Ankündigungsfrist von mindestens 6 Wochen zu ändern. Änderungen werden dem Auftraggeber per E-Mail mitgeteilt. Widerspricht der Auftraggeber nicht innerhalb von 6 Wochen nach Zugang der Änderungsmitteilung, gelten die Änderungen als angenommen.
§ 13 Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG). Erfüllungsort und ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz des Anbieters. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt.